Neue Partnerschaften in 2012

Januar 16th, 2012 von Nicolas Fedrigotti

Im heutigen Eintrag möchte ich einen kurzen Ausblick auf das neue (Geschäfts-) Jahr bei amergy geben, und zwei interessante neue Partnerschaften vorstellen.

Einerseits können wir uns über eine neue Kooperations-Partnerschaft mit den Voice-Recording- und Qualitäts-Optimierungs-Experten von NICE (www.nice.com) freuen. Ein besonderes Augenmerk liegt für uns dabei auf dem Bereich Quality Management, und da besonders dem sogenannten “Real-Time-Interaction” – Tool, welches in absolut überzeugender Art und Weise eine einfache Möglichkeit bietet, Customer Service Mitarbeiter in deren täglicher Arbeit tatsächlich in Echtzeit unter anderem mit “next-best-actions” zu unterstützen, und damit wesentlich zur Optimierung von Prozessabläufen sowie zur Einhaltung von definierten Prozesswegen beiträgt.

In Kombination mit ebenfalls vorhandenen umfangreichen Monitoring- und Reportingmöglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen, Erhebung von Kundenfeedback, Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen, etc. steht eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, Stärken und Schwächen im eigenen Kundenservice zu erkennen und effizient Optimierungen vorzunehmen.

Beispielanwendung NICE RTI

Eine weitere, sehr aktuelle Herausforderung wurde ja bereits in einem vorangegangen Blog-Eintrag erläutert. Es geht dabei darum, den sogenannten BUZZ im Web 2.0 zu erfassen, analysieren und entsprechend – im Sinne des eigenen Unternehmens – darauf reagieren zu können. Durch unsere Kooperation mit sysomos (www.sysomos.com), dem weltweit führenden Hersteller von Software zur Analyse und Engagement von Social Media, haben wir nun die Möglichkeit, genau diese Herausforderungen mit unseren Kunden zu meistern.

Mit den einzigartigen Lösungen von sysomos wird es möglich, über Entwicklungen, Trends und Zusammenhänge mit bestimmten Ereignissen im Hinblick auf Ihre Makre, Ihr Unternehmen, aber auch auf die Konkurrenz, ständig auf informiert zu sein.  Stimmungen können eingefangen werden, Analysen über Meinungsbildner z.B. hinsichtlich demografischer Daten (Herkunft, Alter, Geschlecht) gemacht werden. Inhalte aus Weblogs, Foren, News-Feeds, Facebook, Twitter, Youtube etc. stehen dazu zur Verfügung und werden in zeitgemäßer übersichtlicher Form dargestellt (Diagramme, Wordclouds, BuzzGraph, …). Für entsprechendes Engagement (also aktive Raktion auf Inhalte und Interaktion mit den Kunden) bietet sysomos ebenfalls eine Vielzahl an Möglichkeiten wie z.B. Twitter-Integration, um aus dem Tool direkt auf die gefunden Beiträge antworten zu können.

sysomos - HEARTBEAT screens

Zuletzt noch ein kleiner Hinweis, warum es sich auszahlt im Web auf dem Laufenden zu sein:

Sehen Sie auf folgender Grafik anschaulich dargestellt, was sich zur Zeit im Web innerhalb von 60 Sekunden tut und wie rasant laufend neuer Content entsteht. Die Wahrscheinlichkeit ist vermutlich doch sehr hoch, dass sich unter den innerhalb von einer Minute veröffentlichten 98.000 Tweets, 79.364 Facebook-Pinnwand-Posts bzw. 510.040 Kommentaren oder über 1.500 Blog-Einträgen für Sie interessante und relevante Inhalte befinden …

60 Seconds - Things That Happen On Internet Every Sixty Seconds
Infographic by- Shanghai Web Designers

Wir freuen uns, die Lösungen von NICE und sysomos ab sofort in unser Partner-Portfolio ergänzend zu der bereits seit 2010 erfolgreich bestehenden Partnerschaft mit InVision Workforce Management (www.invisionwfm.com/de/) – für bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung – mit aufgenommen zu haben, und blicken in diesem Sinne gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern einem spannenden Jahr 2012 entgegen!!!

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Frohes FEST!!!

Dezember 20th, 2011 von admin


Besinnliche Weihnachtsfeiertage, einen erfolgreichen Ausklang des Geschäftsjahres sowie einen ebensolchen Start ins Neue Jahr wünscht


amergy



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Warum sind soziale Medien für Unternehmen so wichtig?

Dezember 9th, 2011 von klausam

Soziale Medien bringen eine massive Veränderung in der Art und Weise, wie Unternehmen kommunizieren, ihre Produkte, Lösungen und Services anbieten dramatisch.

Anstelle der Einweg-Kommunikation, in der vornehmlich Unternehmen ihren Kunden kommuniziert haben, warum sie ihre Produkte und Services kaufen sollten findet nun ein reger Mehrweg-Kommunikationsaustausch in allen Phasen des Kundenlebenszyklus statt. Von der Verkaufsanbahnung über der Verkauf, Aktivierung und dem Service kommunizieren Kunden ihre Erfahrungen mit einem Unternehmen.

Diese Feedbacks sind ein wichtiger Teil der Meinungsbildung und für Unternehmen ist es unerlässlich mit ihren Kunden in permanent in Beziehung zu stehen und zu wissen

  • Was wird über das Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen gesprochen?
  • Wann wird über das Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen gesprochen?
  • Wo wird über das Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen gesprochen?
  • Wer spricht über das Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen?
  • Wie wird über das Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen gesprochen?

Dies erfordert eine konsequente Auseinandersetzung mit der sozialen Medienlandschaft. Kommunikationen auf Blogs, Foren, Mikro-Blogging Diensten, Websites und sozialen Netzwerken sollten regelmäßig überwacht,  Veränderungen und Stimmungen rechtzeitig erkannt werden, und der Kontakte zu Meinungsbildnern gepflegt werden.

Nur so kann sichergestellt werden, dass eine entsprechende Reaktion des Unternehmens erfolgt und vor allem die Chancen, die Soziale Medien bringen, effizient genutzt werden.

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Würden Sie uns weiterempfehlen?

November 21st, 2011 von Nicolas Fedrigotti

Gedanken zur Erhebung der “Weiterempfehlungs-Wahrscheinlichkeit”

Aktuell läuft mir in Gesprächen mit Kollegen, Geschäftspartnern, Kunden und Interessenten vermehrt der NPS (Net Promoter Score) über den Weg. Der Vollständigkeit halber vorweg eine kurze Erklärung:

Der NPS ist eine Kennzahl, ein Index, der eine Aussage über die Weiterempfehlungs-Wahrscheinlichkeit eines Produktes, einer Dienstleistung, einer Marke oder eines Unternehmens durch die Kunden zulässt. Die Erhebung ist denkbar einfach und erfolgt durch das Stellen einer Frage der Art „Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie XXX in Ihrem Bekanntenkreis weiterempfehlen?“. Dem gegenüber stehen gewöhnlich mehrere Antwortmöglichkeiten entsprechend einer Nummern-Skala von 0-10  mit einer Abstufung von beispielsweise 0 für „absolut unwahrscheinlich“ bist 10 „äußerst wahrscheinlich“. Abhängig von den erhaltenen Antworten werden die Kunden in drei Gruppen zusammengefasst, nämlich „Promotoren“ (Antworten 9-10), „Neutrale“ oder „Passive“  (Antworten 7-8) und sogenannte „Detraktoren“ oder „ Kritiker“ (Antworten 0-6). Der NPS errechnet sich nun durch die Formel „NPS = Prozentsatz der Promotoren – Prozentsatz der Detraktoren“ und kann demnach im Bereich von -100 und +100 liegen. Das folgende Bild enthält ein Beispiel dazu mit einem errechneten NPS von +15:

NPS-Berechnung

NPS-Berechnung (Beispiel)

So weit so klar. Weniger klar und auch vieldiskutiert sind allerdings die tatsächliche Aussagekraft des NPS sowie dessen weiterer Nutzen für ein Unternehmen.

Eine gute Möglichkeit den NPS zu nutzen liegt sicherlich im Benchmarking – im Vergleich mit Anbietern ähnlicher Produkte und Dienstleistungen. Im Vergleich mit der Konkurrenz hinterlassen positive, gute oder sogar herausragende Kennzahlen gewöhnlich einen guten Eindruck oder motivieren im umgekehrten Falle zur „Aufholjagd“.

Doch wie stark ist die Aussagekraft einer einzigen Kennzahl tatsächlich. Fred Reichheld – einer der Erfinder des NPS – wirft in seinem eigenen Blog zum Thema die Frage auf „Kann eine einzige Frage ebenso genau prognostizieren wie eine umfangreiche Befragung?“, und beantwortet diese wie wohl zu erwarten durchwegs zugunsten des NPS (nachzulesen hier).

Eine weitere Herangehensweise an die Aussagekraft und Bedeutung des NPS wäre zu fragen, ob und wie weit Schlussfolgerungen auf die Kundenbindung gezogen werden können. Kann aus einer hohen Anzahl von Promotoren auf deren Treue dem Unternehmen gegenüber geschlossen werden? Die Meinungen der Marktforscher divergieren hierbei durchaus stark.

Mich würde nun – bevor ich mit weiteren Inputs zu sehr in die eine oder andere Richtung beeinflusse – die Sichtweise unserer Blog-Leser zu diesem Thema interessieren. Erheben Sie den NPS in Ihrem Unternehmen? Mit welchem Hintergrund / Folgerungen aus dem Ergebnis? In welchen Abständen und Intervallen? Vergleichen Sie regelmäßig mit anderen Unternehmen aus Ihrer Branche? National / International? Und mit welchen Tools?

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5 Antworten zu “Würden Sie uns weiterempfehlen?”

  1. Ich bin Marktforscher und ausgesprochener NPS-Fan. Die Qualität liegt meiner Meinung nach genau im “Hauptvorwurf”: In seiner einfachen Abfrage und Interpretation und natürlich auch in der guten Benchmarking-Fähigkeit, auch über Branchen hinweg.

    Sinnvollerweise sollte eine NPS-Befragung aber auch erklärende Dimensionen enthalten: Also nicht nur DIE NPS Frage stellen sondern auch nach Dingen fragen, die die Werte erklären können (notfalls einfach offen).

  2. Nicolas Fedrigotti Nicolas Fedrigotti sagt:

    danke für diesen Input!
    sehe ich auch so, dass auf jeden Fall zusätzliche Fragen in unterschiedlichen Ausprägugnen nötig sind um für sich (sein Unternehmen) auch tatsächlich verwertbare Schlüsse zu ziehen.

    Auch wenn die Auswertung dadurch wohl ungemein schwieriger wird, den Kunden könnte z.B. die Möglichkeit gegeben werden, zusätzliches Feedback, Anregungen und Kommentare abzugeben.

    Vielleicht lässt sich mit den entsprechend abgeleiteten Maßnahmen dann ein ursprünglicher Kritiker noch zu einem Neutralen oder gar Promoter wandeln …

  3. hans gruber sagt:

    Aus der Sicht des Marktforschers ist der Kommentar zum NPS zu verstehen, für aktives Service Management und Controlling kann es aber nur ein Teilaspekt eines gesamtheitlichen Qualitätsansatz sein, in dem verschiedene Aspekte miteinander kombiniert werden.

    lg hans

    • Nicolas Fedrigotti Nicolas Fedrigotti sagt:

      … also NPS als Teil des Ganzen?
      welche Dimensionen oder Methoden sollten aus Ihrer Sicht noch dazu kommen um ein “rundes Bild” zu erhalten und valide Schlüsse ziehen zu können?

  4. hans gruber sagt:

    wir verwenden dazu eine Kombination aus wirtschaftliche Kennzahlen, Mitarbeiterzufriedenheit, Produktiviität sowie Sofortlösungsquote und Erreichbarkeit.

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amergy zwitschert

Oktober 10th, 2011 von admin

Ab sofort gibt es einen eigenen amergy Twitter-Account, in dem wir neben den Inhalten hier im Weblog interessante Kurznachrichten rund um das Thema Customer Service posten werden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Follower, interessante Tweets und ReTweets, …

follow us on twitter:
@amergy_at folgen

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What’s the BUZZ …?

August 9th, 2011 von Nicolas Fedrigotti

… tell me what’s happening!

Mit diesem Text aus dem bekannten Musical “Jesus Christ Superstar” haben sich Andrew Lloyd Webber und Tim Rice anno 1971 wohl nicht unbedingt auf den BUZZ nach heutigem Verständnis bezogen. In einem völlig anderen Zusammenhang hat dieser BUZZ dennoch heutzutage große Bedeutung und Wert. Wir wollen wissen, was denn so in den Unweiten von Social Media über uns verbreitet wird – über uns als Person, als Unternehmen, über unsere Produkte, Dienstleistungen oder unseren (Kunden-) Service. Unser “Ruf” ist uns im entsprechenden Kontext mehr oder weniger wichtig.

Über Facebook & Co. hat jeder die Möglichkeit, entsprechend dem mathematischen Prinzip einer 1-n-Beziehung, durch ein Posting, einen Kommentar oder einen Link den man mit anderen teilt, mit einem Schlag viele Personen zu erreichen und für “seine Sache” zu interessieren. Sei es nun scheinbar Belangloses wie das Verbreiten des derzeitigen Gemütszustandes oder der Zusammenstellung seines letzten Mittagsmenüs, oder seien es positive wie auch negative Meldungen über Unternehmen.

Mittlerweile gibt es ein paar praktische Tools, die einem im Bedarfsfall dabei helfen, seine Reichweite über den eigenen Online-Freundeskreis hinaus zu erweitern, und vielleicht vergleichbar mit einer 1-n²-Beziehung seine Meinung noch bedeutend wichtiger erscheinen zu lassen. Eines dieser Tools ist das 2010 gegründete webbrowserbasierte Portal GRIPE. Ziel dieser (kostenfreien) Plattform ist es, den Usern die Möglichkeit zu geben, ihre Statements zu diversen Produkten oder Dienstleistungen von Firmen einem möglichsten breiten Personenkreis zugänglich zu machen und sich darüber auszutauschen. Zu diesem Zweck wird gripe mit Facebook und/oder Twitter verknüpft, und Einträge zu bestimmten Themen können verfasst und geteilt werden. Durch diese Verlinkung erhöht sich die persönliche “Word-Of-Mouth-Power” wie sie bei gripe genannt wird. Ich persönlich habe beispielsweise gerade mal 31 Follower in meinem Twitter-Account, gripe schreibt mir nach erfolgreicher Verknüpfung eine “Word-Of-Mouth-Power” von 7.235 Personen zu.

Der User kann nun wählen ob er einen “gripe” auf ein Unternehmen startet (Bsp. Nicolas Fedrigotti vs. amergy), um negatives Feedback loszuwerden oder dieses   mit einem “cheer” zu bewerten, wie hier in der Abbildung dargestellt (Klick auf die Abbildung für eine größere Darstellung).

Parallel dazu wird eine Statusmeldung im entsprechen Social Media angezeigt und geteilt. Nach Verlinkung mit meinem Facbook-Account erreiche ich damit sogar 49.417 Personen alleine mit einem Eintrag.

Nun wissen wir dass es (mindestens) eine Möglichkeit gibt, um als User seine Meinung einem möglichst breiten Social Media – Publikum kundzutun.

Welche Möglichkeiten hat nun aber ein Unternehmen, diese Flut an Feedbacks, Meinungen und Äußerungen einersteits zu finden, zu erkennen, auszuwerten und sinnvoll für sich zu nutzen?

Dazu sollte vorangehend noch die Frage beantwortet werden, warum es Sinn macht, diese Aktivitäten (in Echtzeit) zu beobachten. Fakt ist, dass im Social Media bewertet, beurteilt, empfohlen oder abgeraten wird. Ist man als Unternehmen darüber nicht oder nur sehr spät oder zufällig informiert, bleibt einem maximal die Möglichkeit der Schadensbegrenzung im Falle von negativem Kommentaren. Im Gegenteil verpasst man die Chance direkt am Kunden mitzubekommen, was dessen Wünsche und Vorstellungen sind und man verschließt sich damit Weiterentwicklungs-Potential. Diese fehlende und wertvolle Information muss dann zu einem späteren Zeitpunkt um teures Geld wieder eingekauft werden. Wie kann man dieses (ohnehin vorhandene) Feedback der Kunden also optimal nutzen und welchen Nutzen hat dies?

Social Media bieten die ideale Plattform, um sich

  • als Marke (neu) zu positionieren
  • den Dialog mit den Kunden & dem Markt zu suchen
  • von und mit Kunden zu lernen

Es ist allerdings angesichts der großen Menge und Vielfalt an Inhalten schwierig oder sogar unmöglich, diese “manuell” zu erfassen. Blogs, Foren, Social Networks, Social Bookmarks und News-Seiten verbreiten ihre Nachrichten in verschiedensten Ausprägungen, Intervallen und Formen. Dazu kommen Herausforderungen wie das sogenannte Clustering – also das Auffinden und Zuteilen von Information zum richtigen Themenkreis (welcher vorab definiert wird). Oder semantische Schwierigkeiten bei der Inhaltsanlayse – beispielsweise Schreibfehler, Zusammenhänge, Annotation und Konnotation sowie Kontext und Tonalität erkennen, wie in der folgenden Beispieldarstellung aus einem Forums-Text deutlich wird:

Eine strukturierte Analyse mittels Social Media Monitoring ermöglicht est, aus den gewonnen Daten Schlüsse zu ziehen, Zusammenhänge zu erkennen und entsprechende Maßnahmen abzuleiten. Dies ist mit Sicherheit von großem Wert für jedes Unternehmen, egal aus welcher Branche. Wir befinden uns mitten drin im “Social Media-Hype”, die Nutzung der bekannten Medien steigt weiterhin (vgl. aktuelle Werte von Social Media Radar AT für Facebook bzw. Twitter).

In diesem Sinne abschließend nochmals ein paar passende Zeilen aus besagtem Song:

Why should you want to know?
Don’t you mind about the future?
Don’t you try to think ahead?
Save tomorrow for tomorrow;
Think about today instead.


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Eine Antwort zu “What’s the BUZZ …?”

  1. [...] weitere, sehr aktuelle Herausforderung wurde ja bereits in einem vorangegangen Blog-Eintrag erläutert. Es geht dabei darum, den sogenannten BUZZ im Web 2.0 zu erfassen, analysieren und [...]

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Call Center Innovations Tour 2011

Juli 7th, 2011 von Nicolas Fedrigotti

Im Juni fand auch heuer wieder die “Call Center Innovations Tour” erfolgreich statt, eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen u.a. von InVision, und somit war auch amergy – als InVision-Vertriebspartner – wieder mit vor Ort.

Ähnlich wie bei unserem Event im Mai hatten auch hier die Vorträge von Anwendern den Vortritt vor klassischen Hersteller-Produkt-Präsentationen.

So fanden neben einer Success-Story über den Einsatz der InVision Personalplanungssoftware im Bankensektor auch Beiträge über ganzheitlichen Prozessoptimierung im Contact Center, wie zum Beispiel Quality Management, Personaleinsatzplanung oder Sprachdialog-Lösungen Ihre Zuhörer. Dem aktuellen Trend in der Call Center Branche entsprechend waren Überlegungen zu Social Media und deren Einstazmöglichkeiten im Kundenservice durchwegs stark vertreten.
In den Vortrags-Pausen konnte man sich über die vorgestellten Lösungen direkt beim jeweiligen Hersteller bzw. im Gespräch mit den Anwendern austauschen.

Ein paar Eindrücke von der Veranstaltung in der Wiener Sternenwarte/Urania gibt folgendes Video:

Call Center Innovations Tour, Wien 2011

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Social Media Customer Service

Juni 1st, 2011 von Nicolas Fedrigotti

Web 2.0 – das “Mitmachnetz”

Dieses Kunstwort trifft den Gedanden des Web 2.0 (und somit von Social Media) meiner Meinung nach sehr gut. Es geht im Wesentlichen darum, dass jeder ohne technisches Know-How oder gar Porgrammierkenntnisse an der Online Welt teilhaben kann. Vor einigen Jahren was dies noch ganz anders …

Was sind also die Grundlagen die das Web 2.0 so “stark” machen? Im Wesentlichen sind es 5 Grundpfeiler, und zwar:

  1. Reichweite – ein Beitrag im Netz kann weltweit gelesen werden (sprachliche Verständlichkeit ist natürlich vorausgesetzt … die englische Sprache hat sich hier wohl durchgesetzt ;) )
  2. Zugänglichkeit – um im Web 2.0 teilnehmen zu können braucht es nicht viel. PC, Laptop, Smartphone, (mobiler) Internetzugang genügt!
  3. Benutzerfreundlichkeit – alles ist easy. Oberflächen und Logik der Web 2.0-Anwendungen sind meist intuitiv oder einfach zu verstehen
  4. Aktualität (Echtzeit) – Newsfeeds, Bogposts, Twitter-Meldungen passieren im Minuten oder  Sekundentakt
  5. Beständigkeit – was einmal im Netz veröffentlicht wurde ist dort nur schwer wieder entfernbar

Heute kann jeder seine Meinung zu Produkten, Dienstleistungen, aktuellen Nachrichtenmeldungen und Geschehnissen seine Meinung kundtun – und diese Möglichkeit wird auch starkt genutzt. Soziale Netze wie Facebook boomen, die Zahl der Weblogs nimmt ständig zu, es wird getwittert usw. Zumindest auf Privatpersonen trifft dies zu. Doch wie sieht es da bei Unternehmen aus? Wäre es nicht gut oder sogar notwendig im Social Media ständig up-to-date zu sein? Es ist doch ein ungemeiner Vorteil zu wissen, welche Meinung die Allgemeinheit (also der Kunde) hat! Umgekehrt könnte man den ROI (allgemein bekannt als “Return of Investment”) in diesem Zusammenhang druchaus neu interpretieren, und zwar als “Risk Of Ignorance” – kann es sich ein Unternehmen leisten, zu ignorieren was in der Web 2.0 Welt passiert?

Viele tun dies leider nach wie vor. Die Reputation im Netz wird oftmals nicht genug geschätzt.

Ein bekanntes (Negativ-)Beispiel ist Geschichte eines kanadischen Musikers und seinen Erlebnissen mit der Fluglinie United Airlines. Er musste während einer Flugreise mitansehen, wie Mitarbeiter der Airline beim Verladen der Gepäckstücke seine Gitarre – welche er für die folgenden Konzerte brauchen sollte – zerstörte. Jegliche Reklamationen seinerseits, bis hin zu Beschwerdebriefen und Schadenersatzforderungen an oberste Stelle von United, wurden konsequent ignoriert. Daraufhin schrieb er den Song “United Breaks Guitars” – das Video dazu steht zur Zeit bei ca. 4,5 Millionen Zugriffen auf youtube seit der Veröffentlichung im Jahre 2009. Was dies für den Ruf der Airline bedeutet kann leicht nachvollzogen werden (Sie finden diese Geschichte sicherlich auch nicht nur hier in diesem Blog als Beispiel …).

Welche Bedeutung hat Social Media aber im Kundenservice?

Betreibt ein Unternehmen beispielsweise Kundenservice im Social Media, so können Anfragen, Reklamationen und allerlei Inputs der Kunden gesammelt erfasst und vor allem gesammelt beantwortet werden. Ein Kunde könnte ein Problem mit deinem neu erworbenen Smartphone haben – er findet die Einstellungen für Bluetooth-Verbindungen nicht . Was tut er? Er ruft im Kundenservice des Anbieters an um nach dem Lösungsweg zu fragen. Der Mitarbeiter erklärt es ihm. Das gleiche Problem haben aber vielleicht hunderte andere Kunden. Auch sie rufen im Kundenservice an, auch Ihnen erklärt ein Mitarbeiter den gleichen Lösungsweg … und zwar mehrere hundert Male. Wird dafür Social Media genutzt, muss diese Erklärung nur einmal als Antwort auf das Kundenanliegen verfasst werden, und alle betroffenen Kunden bekommen auf einmal die gewünschte Antwort.

Genau das macht z.B. Comcast bei Twitter, wo sogar der CEO selbst (oder zumindest sein “verlängerter Arm”) auf Anfragen der Kunden antwortet.

Als weiteres positives Beispiel für Unternehmen, die diesen “Trend” erkannt haben, und aktiv Social Media nutzen, sei der österreichische Reiseanbieter TUI genannt, der einen eigenen Weblog betreibt, sowie eine Facebook-Seite hostet und auch auf Twitter regelmäßig aktuelle und für Reisende relevante Meldungen postet. Auf diese Art wird guter Service geboten, der Ruf des Unternehmens positiv gestärkt, mit im Vergleich zu teuren Image-Kampagnen wohl geringem finanziellen Aufwand.

Einblick in die Stellung von Social Media bei Unternehmen gibt eine Studie aus Deutschland (veröffentlicht in der Online-Ausgabe der deutschen Financial Times), aus der hervorgeht dass zwar 49% der befragten Unternehmen angeben sich proaktiv mit Social Media zu beschäftigen, der Dialog mit den Kunden aber nur für 25% als übergeordnetes Ziel angegeben wurde. Dass die Reputation dahingehend einen wichtigen Stellenwert einnimmt erkannten bereits 42%.

Neben der aktiven Nutzung und dem Beobachten gibt es auch Methoden und Tools zur Analyse und (Qualitäts-)Messung im Web 2.0

Mit Hilfe von  “Soziales Netzwerkanalyse” (SNA – social network analysis) ist es möglich, das Verhalten innerhalb von Social Media grafisch darzustellen und auszuwerten. Mit Knoten und Kanten werden die Verbindungen zwischen den einzelnen Netzwerk-Teilnehmern dargestellt, und z.B. durch die Größe der Knoten und Anzahl der ausgehenden und eingehenden Verbindungen zu anderen kann die “Wertigkeit” des Einzelnen festegestellt werden, also wie schwer dessen Meinung zählt und wie viele andere dadurch beeinflusst werden (können).

Man findet auch eine beachtliche Anzahl an Tools, die in der einen oder anderen Form Messungen und Analysen im Social Media ermöglichen. Welche sind Ihnen bekannt? Welche nutzen Sie privat oder im Unternehmen sogar selbst?

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2 Antworten zu “Social Media Customer Service”

  1. Heinrich Huber sagt:

    Hallo Herr Fedrigotti,

    gratuliere; interessanter Artikel – da geh ich mit gute Gedanken ins verlängerte Wochenende :-)

    Bei uns im Unternehmen ist Social Media ein total brach liegendes Thema und wir wissen absolut nicht wie wir damit umgehen, bzw wie wir das nutzen können. Wäre interessant – ev gemeinsam mit ihnen – dieses Thema und die Chanvcen näher zu analysieren. Melde mich diesbezüglich bei ihnen.

    liebe Grüße und einn schönes Wochenende H. Huber

  2. Ilmar sagt:

    Aufschlussreiche Informationen! Ich werde mich damit in Zukunft mehr beschaeftigen! Bin gespannt auf die naechsten Eintraege!

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amergy Erfahrungsaustausch PEP am 10.5.

Mai 17th, 2011 von Nicolas Fedrigotti

Unter dem Titel “Personaleinsatzplanung in der Praxis” hat amergy am 10.5.2011 einen ausgewählten Personenkreis zu einem Erfahrungsaustausch im Hotel Lassalle in Wien geladen.

Als InVision-Vertriebspartner in Österreich und Rumänien (Anm.: InVision ist ein renommierter Anbieter von Workforce Management Software) haben wir seit Ende 2009 immer wieder regen Kontakt mit Firmen und Personen, welche nach geeigneter Softwareunterstützung bei der Planung Ihrer Ressourcen /  Mitarbeiter suchen.

Um eben diesen Interessenten sozusagen abseits von “Standard-Vertriebs-Präsentationen” einen Einblick geben zu können, wie InVision Workforce Management (iWFM) im Alltag tatsächlich angewendet wird, haben wir diese Veranstaltung ins Leben gerufen. Ziel war es, einen regen Austausch und eine offene Diskussion in einem entsprechenden Rahmen zu fördern, um allen Anwesenden die Möglichkeit zu geben, ihre Fragen direkt an den Hersteller sowie an einen Anwender stellen zu können.

Dafür konnten wir dankenswerterweise Herrn Thomas Pflügler, Head of Personall Planning in der Business Service&Support Unit von T-Moblie Austria, gewinnen, welcher in einem äußerst interessanten und kurzweiligen Vortrag den Anwesenden einen guten Überblick über den langjährigen Einsatz von iWFM gab, sowie Herausforderungen im Planungsprozess und entsprechende Lösungen präsentierte.

Ganz im Sinne eines offenen Austauschs stellten die Anwesenden direkt ihre Fragen an Herrn Pflügler, welcher diese immer im Bezug zu realen Szenarien beantwortet hatte.

Weiters war Herr Steffen Seybold, International Channel Manager / Sales von InVision Software Deutschland, anwesend, welcher in einem kurzen Vortrag über Neuigkeiten aus dem Hause InVision erzählte und ebenfalls für sämtliche Fragen eine kompetente Antwort parat hatte.

Im Anschluss an die Vorträge und die erste Diskussionsrunde im Konferenzraum des Hotels ging es gemeinsam zur Stärkung ins Schweizerhaus, wo nochmals die Gelegenheit genutzt wurde, sich über Anforderungen an die Software, Wünsche und Anregungen mit allen anwesenden Experten auszutauschen und unter den Interessenten vorhandene Gemeinsamkeiten zu identifizieren.

Alles in allem aus meiner Sicht ein gelungener Event, welcher den gewünschten  interaktiven Charakter vollstens erfüllt hat – es wurden viele Fragen gestellt (und natürlich auch beantwortet), Visitenkarten getauscht und Folgetreffen unter den Interessenten vereinbart. Weitere Veranstaltungen dieser Art folgen sicher …

Hier noch ein paar Impressionen vom Tag:


Link zum Hersteller InVision Software AG

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2 Antworten zu “amergy Erfahrungsaustausch PEP am 10.5.”

  1. interessent sagt:

    habe diesen event, obwohl er mich sehr interessiert hätte, leider versäumt. wann gibt es wieder eine solche gelegenheit, veranstallten sie solche treffen regelmäßig?

    lg ccam

    • Nicolas Fedrigotti Nicolas Fedrigotti sagt:

      aufgrund des durchwegs positiven Feedbacks haben wir auf jeden Fall vor mehr Veranstaltungen dieser Art zu organisieren.
      noch gibt es keinen weiteren Termin …

      welcher Themenbereich würde Sie denn besonders interessieren????

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Der Wille des zufriedenen Kunden … eine Annahme

Mai 6th, 2011 von Birgit Kurzacz

*** Anmerkung: Aufgrund der Aktualität und dem  speziellen Interesse (siehe auch die letzten Kommentare) durchbrechen wir hier  die Reihenfolge der “Methoden zur Qualitätsmessung” wie sie im ersten Artikel angekündigt wurde, und meine Kollegin widmet sich diesem Thema auf eine etwas andere Art und Weise … ***

Was wollen Kunden wirklich????

Fokussieren wir uns im Kundenservice aufs Wichtigste und lösen einfach die Probleme unserer Kunden!

Eine provokante Ansage, ich weiß, aber lassen sie mich erklären.

Vor mehr als 10 Jahren, als der Telekommunikations-Start up Boom  den Kundenservice neu definierte, waren die Vorgaben klar. 24/7, Service Level 80/20, Gratishotlines und die Agenten in den Call Centern sollten so klingen, als ob sie geklont wären.

Seither ist viel Zeit vergangen, vieles ist geblieben, manches hat sich relativiert und die Frage ist letztendlich – Was wollen denn die Kunden?

Die Frage ist jetzt ein bisschen zu groß, zu offen und zu undefiniert, aber ungeachtet dessen könnte man den basalen Kundenwunsch doch ganz einfach zusammenfassen. Kunden möchten, dass ihre Anliegen rasch bearbeitet werden, währenddessen der Aufwand auf Kundenseite minimal sein sollte.

Das heißt – wenn ich mich jetzt in die Lage eines Kunden versetze – ich möchte, dass meine Anliegen schnell bearbeitet werden, dass sie endgültig bearbeitet werden (und ich nicht noch einmal anrufen und hinschreiben muss), und dass mein eigener Aufwand dabei minimal ist.

Ist das banal? Mag sein, aber ich glaube trotzdem, dass es manchmal vergessen wird.

Ich möchte damit nicht sagen, dass Freundlichkeit, ein einheitlicher Unternehmensauftritt, ein Angebot von Zusatzprodukten, oder  – wenn notwendig – ein Übertreffen der Kundenerwartung im Einzelfall, nicht mehr relevant wären. Es geht eher um die Frage, wo der Fokus liegt.

Daß das nicht ganz so banal ist, merkt man dann, wenn man es  messen möchte. Wie wollen wir überhaupt effizient überprüfen, ob ein Kundenanliegen im Sinne dieser Vorgabe bearbeitet wurde?  Da gibt es die First Contact Resolution Rate mit der man berechnet, ob ein Anliegen tatsächlich beim ersten Mal erledigt wurde. Nicht immer einfach im Reporting aufzusetzen aber meiner Ansicht nach sehr nützlich und empfehlenswert. In einem Artikel  des  Harvard Business Manager (09/2010) wird auf eine andere, interessante Kennziffer hingewiesen, und zwar dem CES, dem Customer Effort Score. Dieser Score gibt mit Werten von 1 bis 5 an, wie hoch der Aufwand des Kunden bei der Lösung eines Problems ist. Ist ein kreativer Ansatz, der sich auf jeden Fall lohnt. Denn dahinter steht der einfache Grundsatz – Serviceabteilungen leisten vor allem dann einen positiven Beitrag zur Kundentreue, wenn sie Probleme schnell und einfach lösen. Zurückkommend auf meinen Einstiegssatz – ich denke es ist wichtig sich in der täglichen Arbeit im Kundenservice das immer vor Augen zu halten.

Alle Services, die darüber hinausgehen sind vielleicht im Einzelfall sicher nützlich, aber im Sinne der Effizienz  ist es wichtig beim Gros der Anliegen den Fokus auf die Problemlösung zu bewahren!

Link zum Artikel des Harvard Business Manager

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